Die neue digitale Freiheit – Cambridge Audio erweitert All-in-One-Serie um CD-Laufwerk Evo CD.
Die Evo-Serie von Cambridge Audio hat mit ihrer Vielfalt bei Streaming-Möglichkeiten in einem kompakten All-In-One-Verstärker neue Maßstäbe gesetzt. Der britische Hersteller ergänzt sie nun mit dem Evo CD Transport in passendem Design mit hochwertigem Metall-Laufwerk. Damit gibt es den „Great British Sound“ nun für klassische Silberscheiben ebenso wie für Streamingdienste.
Evo-Komponenten stehen bei Cambridge Audio für maximale Streaming-Möglichkeiten in wohnraumfreundlichem Design. Das CD-Laufwerk Evo CD fügt sich nun nahtlos in die Serie ein und erweitert die Möglichkeiten um das Abspielen von Compact Discs.
Evo CD – ein echtes High-End-Laufwerk
Der Evo CD ist als reiner CD-Transport ausgelegt und stellt dank seines S5 Servos optimum abgetastete Signale einem Evo 75 oder Evo 150 per Digitaleingang zur Verfügung. Auch optisch passt er mit elegantem schwarzem Aluminium und wahlweise mit matten Holzwangen oder mattschwarzen Seitenteilen erhältlich. Auch die inneren Werte folgen der Tradition der High-End-Komponenten aus dem Hause Cambridge: Ein Vollmetall-Lademechanismus garantiert Stabilität und Langlebigkeit.
Die Verbindung zum Verstärker per Evo Link Cable ermöglicht eine Steuerung des CD-Laufwerks über die vorhandene Fernbedienung. Der Evo Streaming-Verstärker besitzt darüber außerdem eine Albumerkennung, so dass das CD-Cover auf dem Display des Evo 75 oder Evo 150 und in der StreamMagic App angezeigt wird.
Multitalente für alle digitalen Quellen: Evo 75 und Evo 150
Evo 75 und Evo 150 bleiben die Multitalente im Portfolio von Cambridge Audio. Die All-In-One-Streaming-Verstärker bieten die Funktionalität eines Vollverstärkers mit D/A-Wandler und zahlreichen Streaming-Funktionen.
Die eingebaute digitale Plattform StreamMagic in der neuesten Generation unterstützt eine Vielzahl von Protokollen und Auflösungen. Neben Spotify, Qobuz, Deezer und Tidal werden auch Internetradiostationen und Protokolle wie Roon Ready, Airplay 2, Google Chromecast und Bluetooth nahtlos integriert. Die kostenlose App gibt es für iOS und Android, sie bündelt alle digitalen Quellen und übernimmt die Steuerung von Evo 75 und Evo 150 auch mit Evo CD als Erweiterung.
Vielfalt ist Zukunft
“Viele unserer Kunden wollen auch die wertvollen Scheiben Ihrer mühsam aufgebauten Sammlung mit einer modernen Anlage direkt abspielen. Diese Möglichkeit bringt der neue Evo CD zusätzlich zum Streaming und zur Möglichkeit, einen Alva-Plattenspieler anzuschließen. Wir wollten den Musikgenuss in einfach jedem verbreiteten Format möglich machen“, sagt Stuart George, CEO von Cambridge Audio.
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Preise, Bundles und Verfügbarkeit
Der Cambridge Evo CD ist ab Mai 2023 exklusiv im Fachhandel erhältlich. Für den Kauf des CD-Laufwerks zusammen mit einem Evo 75 oder Evo 150 sowie als Komplettanlage mit Lautsprecher gibt es Bundles zum Vorteilspreis. Alle Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer.
Audiolab präsentiert die 7000 Serie. Sie besteht aus dem Vollverstärker 7000A, dem CD-Laufwerk 7000CDT sowie dem Streamer 7000N Play und bildet ein perfektes Klang-Trio.
Die neue 7000 Serie schlägt die Brücke zwischen den erfolgreichen Modellen der 6000 Reihe und der Referenzserie 9000. Mit dem Vollverstärker 7000A, dem CD-Transport 7000CDT und dem Streaming-Multitalent 7000N Play bringt Audiolab das perfekte Trio für Musikgenuss aus allen Quellen auf neuestem Stand der Technik. Die neuen Modelle profitieren dabei von Technologien, die schon in der 9000 Serie Anwendung finden. Somit bieten sie Klang, der in dieser Klasse seinesgleichen sucht. Das neue IPS-LCD-Farbdisplay macht nicht nur die Bedienung zur puren Freude, sondern verleiht der 7000 Serie auch ein optisches Auftreten, das ihren klanglichen Qualitäten gerecht wird.
Gutes noch besser machen: Überragend bei Klang und Bedienung
Die Audiolab 7000 Serie tritt in große Fußstapfen. Die 6000 Reihe begeisterte Anwender und Fachpresse gleichermaßen, mit der 9000 Serie hat Audiolab zudem neue Maßstäbe gesetzt. Das Team um Chefdesigner Jan Ertner hat es sich dementsprechend zum Ziel gemacht, die neuen Modelle mit denselben Tugenden auszustatten und sie zwischen den erfolgreichen Vorgängern zu positionieren. Aufbauend auf der 6000 Serie wurden 7000A, 7000CDT und 7000N Play in jeder Hinsicht weiter verbessert und auf den aktuellsten Stand der Technik gebracht – klanglich, aber auch mit neuen Features und modernem Bedienkonzept. Dazu gehört unter anderem das intuitive IPS-LCD-Display mit grafischer Benutzeroberfläche, wie es auch bei der 9000 Serie zum Einsatz kommt. So werden Einstellungen und Wiedergabeinformationen glasklar und elegant dargestellt.
Audiolab 7000A: Vollverstärker auf der Höhe der Zeit
Der neue Vollverstärker 7000A präsentiert sich ganz klar in der Tradition des erfolgreichen 6000A. Bei Klang, Vielseitigkeit und Bedienung geht er allerdings noch einen großen Schritt weiter. Ausgestattet mit einem eigens entwickelten, massiven 250VA Ringkerntrafo bietet der Class AB Leistungsverstärke satte 70 Watt pro Kanal an 8 Ohm beziehungsweise 110 Watt an 4 Ohm. Dabei kommt eine CFB (Complementary Feedback) Topologie zum Einsatz, die sowohl für überragende Linearität als auch Temperaturstabilität sorgt. Im Herzen des 7000A sitzt der wegweisende ESS ES9038Q2M 32-bit DAC-Chip mit patentierter HyperStream II Architektur. Das Ergebnis all dieser Bemühungen ist ein kompromissloses Klangerlebnis voller Dynamik, das jede Nuance des Quellmaterials zum Leben erweckt.
Volle Konnektivität mit Phono, CD, Streaming, HDMI ARC
Musik kommt heutzutage aus vielen Quellen. Dieser Tatsache trägt Audiolab beim 7000A Rechnung und sorgt für besten Klang – egal, wo die Lieblingsmusik herkommt. Neben drei analogen Cinch-Eingängen für Zuspieler wie beispielsweise CD-Player stehen auch je zwei Coax- und SPDIF-Anschlüsse zur Verfügung. Eine hochwertige MM-Phono-Vorstufe lässt Vinyl-Schätze in voller klanglicher Pracht erstrahlen. Aber auch die unkomplizierte Wiedergabe von Mobilgeräten ist dank Bluetooth aptX im Handumdrehen möglich. Darüber hinaus trägt Audiolab dem Trend Rechnung, hochwertige Audiokomponenten im Heimkino-Wohnzimmer zu integrieren. Über einen HDMI ARC Anschluss lässt sich der 7000A ganz einfach mit modernen Smart TVs verbinden, um diese in neue Klangdimensionen zu katapultieren. Per USB kann auch Musik vom Computer zugespielt werden. Neben der „Roon Tested“-Zertifizierung hat der Vollverstärker noch ein Ass im Ärmel: Als vollwertiger MQA-Decoder ist er perfekt für das Zusammenspiel mit dem Tidal „HiFi Plus“ Service geeignet.
Audiolab 7000CDT: CD-Transport auf höchstem Niveau
Dem Audiolab 7000CDT CD-Transport ist seine Herkunft deutlich anzumerken: Optisch an den 6000CDT angelehnt hat Audiolab ihm zahlreiche Qualitäten des 9000CDT mit auf den Weg gegeben. Neben dem IPS LCD Farbdisplay kommt auch ein Read-Ahead-Buffer zum Einsatz, der vom Flaggschiff-Modell inspiriert ist. Das Aluminiumgehäuse eliminiert zuverlässig störende Vibrationen, das CD-Laufwerk ist zudem elektromagnetisch abgeschirmt und mit einer eigenen Stromversorgung ausgestattet. Die Master Clock mit hochpräzisem Kristalloszillator sorgt für minimalen Jitter sowohl über den optischen als auch über den Coax-Ausgang. Ein USB-A-Anschluss erlaubt auch die Wiedergabe aller gängigen Formate wie WAV, AAC, WMA und auch MP3. Mit elegantem Design, Funktionsvielfalt und exzellenter Signalübertragung ist der Audiolab 7000CDT nicht nur der perfekte Spielpartner für den 7000A, sondern auch für jedes hochwertige HiFi-Setup.
Audiolab 7000N Play: Das Streaming-Allround-Talent
Der Audiolab 7000N Play bringt kabelloses Audiostreaming mit höchster Qualität ins HiFi-Setup. Dank DTS Play-Fi steht jederzeit die ganze Welt der Musik zur Verfügung – von der eigenen Musikbibliothek über Streamingdienste wie Spotify, Tidal, Deezer, Qobuz und Amazon Music bis hin zu tausenden Radiosendern. Darüber hinaus ist der 7000N Play für noch mehr Flexibilität auch mit Apple Airplay 2 kompatibel und erlaubt die einfache Wiedergabe von Apple Music. Zusätzlich zur perfekt synchronen, verlustfreien Übertragung kabellos per WLAN über DTS Play-Fi steht auch ein Ethernet-Anschluss für die Verbindung per Netzwerkkabel zur Verfügung. Ob Android, iOS, Kindle Fires oder Windows, ob von Computer, Tablet, Smartphone oder sogar Smartwatch – der Audiolab 7000N Play bringt Musik aus jeder Quelle ins ganze Haus. Und das völlig unkompliziert im Handumdrehen: Einfach die DTS Play-Fi App herunterladen und innerhalb von Minuten Musik genießen, ohne umständliche Login-Prozeduren oder aufwändige Einrichtung.
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Preise und Verfügbarkeit
Die neue Audiolab 7000 Serie ist jetzt im Handel erhältlich, wahlweise in klassischem Schwarz oder elegantem Silber. Die unverbindliche Preisempfehlung inklusive Mehrwertsteuer beträgt 1.299,00 Euro für den Vollverstärker 7000A, 649,00 Euro für den CD-Transport 7000CDT und 649,00 Euro für den Streamer 7000N Play. Weitere Informationen gibt es auf www.audiolab-deutschland.de.
Zahlen können täuschen. Das CD-Format ist dafür das beste Beispiel. Aqua Acoustics zeigt eindrucksvoll, was mit 16 Bit Auflösung und 22 Kilohertz Grenzfrequenz möglich ist.
In aller Kürze
Das Laufwerk macht die Musik. Diese aus Analog-Zeiten bekannte Maxime gilt auch für die Silberscheibe. Der CD-Transport von Aqua beflügelt jeden DAC zu Höchstleistungen
Die CD hat keinen leichten Stand. Seit Anfang des Jahrtausends wird das einst „perfekte“ Medium gefühlt einmal pro Woche für tot erklärt. Die Negativ-PR bleibt nicht ohne Folgen. Selbst ich frage mich angesichts der Regalmeter voller Jewel Cases im Hörraum: Wozu heute noch Artefakte obsoleter Kulturtechniken anhäufen, wenn uns der technische Fortschritt die Inhalte erstens zum Flatrate-Spottpreis, zweitens in Masterband-Qualität, drittens Tag und Nacht, viertens überall und fünftens ohne umweltbelastenden Plaste-Ballast offeriert?
Eine Antwort: irrationale Emotion. Mein Herz hängt an Dingen, und da ganz besonders an Tonträgern, die mit Menschen, Orten, Erlebnissen verbunden sind. Außerdem lässt sich mein zehn Jahre alter Electrocompaniet-Player nach wie vor nicht vom topmodernen Streaming-Setup unterkriegen – um hier doch noch ein handfestes audiophiles Argument ins Feld zu führen. Ja, ich nutze die Dienste von Tidal und Qobuz intensiv. Und wenn mich eine Neuentdeckung wirklich bewegt, dann kaufe ich mir das Album. Auf Vinyl – oder auf CD.
Der La Diva sieht nicht nur insgesamt gut aus, er fasst sich auch hervorragend an. Sie glauben, gar nicht, was es für ein befriedigendes Gefühl ist, das CD-Laufwerk über seine fünf griffigen Schalter zu bedienen (am Gehäuse rechts). Das Dot-Matrix-Display ist auch aus mehreren Metern gut ablesbar. Es leuchtet dezent und nervt auch im angedunkelten Zimmer nicht – sollte Sie anderer Meinung sein, können Sie den „Bildschirm“ über den Taster direkt links daneben abschalten.
Noch jemand hat ein Herz für Musik in 16 Bit und 44,1 Kilohertz: Aqua, dessen Name für „Acoustic Quality“ steht. Der italienische Spezialist für hochauflösende D/A-Wandlung und Streaming glaubt an die Compact Disc und führt sein Laufwerk La Diva nunmehr in die zweite Generation. Ein Abspielgerät für ein allenthalben abgeschriebenes Medium also. Das trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen ein kompromissloses Statement pro Silberscheibe sein will.
Ich schreibe Aqua-Chef Cristian Anelli. „Lieber Cristian, magst du etwas über das klangliche Potenzial des Redbook-Formats der CD sagen? Es ist doch spannend, dass Aqua einerseits D/A-Wandler für HD-Formate baut, die in Sachen Auflösung und Dynamik Maßstäbe setzen, und gleichzeitig so viel Entwicklungsarbeit in ein CD-Laufwerk steckt, aus dem doch immer „nur“ 16/44-Qualität rauskommt.“ Anelli antwortet freundlich in drei Sätzen: „Beim Thema CD-Laufwerk gibt es so viele Variablen. Die reinen Zahlen sagen überhaupt nichts aus. Das wird beim Hören sofort klar.“ Da will sich jemand nicht in die Karten schauen lassen.
Das Laufwerk funktioniert übrigens ohne einen „Puck“ – CD rein und loslegen, lautet die Devise.
Immerhin war in einem früheren Austausch schon zu erfahren, dass es sich beim neuen La Diva um eine komplette Neuentwicklung handelt. Die so fundamental ausgefallen ist, dass es – ungewöhnlich für ein Aqua-Gerät – keinen Upgrade-Weg vom La Diva Mk I zur Nachfolgegeneration gibt. Aber es würde ja auch wirklich keinen Sinn machen. Ein kurzer Blick auf das Innenleben von alter und neuer Diva zeigt, dass sie nur das typische leichtgewichtige Gehäuse mit dem Nextel-beschichteten Deckel und der Schiebeabdeckung vom Laufwerk gemeinsam haben. Statt einer Philips-Mechanik wird nun das Top-Produkt aus dem Hause Stream Unlimited verbaut. Eine logische Wahl, das österreichische Philips-Spin-off ist schon lange die Adresse für High-End-CD-Laufwerke. Beim CD-Pro 8S steckt die Mechanik in einem schweren Aluminiumblock, die Abdeckung des Laserschlittens und die CD-Auflage sind aus Kohlefaser gefertigt. Der Mechanikblock ist die einzige Komponente, an der Aqua nichts verändert hat. Schon bei der Servo-Baugruppe finden sich Eingriffe der Italiener. Anelli zählt auf: „Die gesamte Elektronik, die Stromversorgung, die in FPGA-Chips abgelegten Decoding-Algorithmen, der Clock-Baustein, die erdfreie digitale Ausgangsstufe, das Display usw. – alles wurde von Grund auf neu entwickelt.“
Der robuste, in einen Aluminiummantel gehüllte Drehteller thront oberhalb der Schaltungen und Platinen.
Ich hatte die Freude, in den letzten Jahren nach und nach die komplette Produktpalette von Aqua in meinem Hörraum begrüßen zu dürfen. Dass der „kleine“ DAC La Voce S3 bei mir geblieben ist (und damit hier auch den kongenialen Spielpartner für das hauseigene Laufwerk geben wird), liegt auch am so konzentrierten wie unprätentiösen Designansatz der Italiener. Kein Aqua-Gerät trumpft mit Masse oder optischem Zierat auf. Die drei DACs, der Streamer LinQ und jetzt auch wieder das Laufwerk La Diva kommen im fast schon filigranen Familien-Look daher. Alle stehen weich auf entkoppelnden Gummifüßen (die auf weißen Racks gerne schwarze Abdrücke hinterlassen), bevorzugen Kippschalter gegenüber Druckknöpfen (was speziell dem Laufwerk ein sehr spezielles haptisches Interface beschert) und bieten nur die wirklich essenziellen Funktionen an. Das digitale Offiziersmesser ist Aquas Sache nicht.
Nur bei den Anschlüssen erlauben sich die Italiener eine Besonderheit: Alle Aqua-Geräte können per I2S-Interface miteinander kommunizieren. Anders als bei der digitalen Datenübertragung, etwa per S/PDIF, kommen bei der I2S-Schnittstelle drei Signalleitungen zum Einsatz, wobei Takt und Daten auf eigenen Leitungen liegen. Die Schnittstelle gilt als besonders jitterarm, konnte sich trotz dieser technischen Überlegenheit aber – mit Ausnahme spezieller Studio-Anwendungen – nie durchsetzen. Aqua ist einer von ganz wenigen Herstellern im HiFi-Bereich, die diesen Standard nutzen. Übrigens in leicht vom Mitbewerber Pro-Ject abweichender technischer Durchführung, dessen aktuelle CD-Laufwerke auch I2S-Anschlüsse haben. Man bleibt also auf die Familie beschränkt.
Alles vorhanden – und etwas mehr. Zur Erfüllung der allgemeinen Erwartungshaltung besetzt Aqua das Anschlussfeld seines CD-Transporters mit zwei elektrischen S/PDIF-Abgriffen (BNC/Cinch) und einem AES/EBU-Terminal (XLR). Und damit sind wir auch schon bei den Exoten: Alternativ dazu kann man die Signale auch via optischem Glasfiberkabel abgreifen oder via I2S direkt auf den Laufwerks-Datenstrom zugreifen. Ein BNC-Word-Clock-Eingang zwingt La Diva in einen externen Takt. Wir wünschen viel Spaß beim Durchprobieren aller Optionen.
Als Sparringspartner betritt mein CD-Player Electrocompaniet EMC 1 UP (FIDELITY 6/2012) den Ring. Die Konfrontation ist unfair: Hier ein stark von der mechanischen Seite her gedachter integrierter Player mit Philips-Laufwerk und Crystal-Wandlerchip, der auf einem Konzept von 1999 basiert. Dort ein diskret aufgebauter Ladder-DAC und ein auf einer der besten erhältlichen Transport-Einheiten basierendes CD-Laufwerk, die zusammen mehr als das Doppelte des Players kosten – Verbindungskabel nicht mitgerechnet. Aber sei’s drum. Der Electrocompaniet weist üblicherweise mit Ruhe und Ausgewogenheit meine Streamingquelle in die Schranken, die aus dem Aqua-DAC und einem Innuos Zenith Mk III als Zuspieler besteht. Speist der Aqua La Diva per S/PDIF den D/A-Wandler, wandelt sich das Bild geradezu dramatisch. Jetzt ist hier der Ruhepol, und dazu gesellen sich eine Plastizität und Offenheit, die der norwegische Player nicht im Repertoire hat. Ich lade meine Frau zum Hören ein, sie wählt das Album Music for a While der norwegischen Sängerin Tora Augestad aus. Deren Sopranstimme agiert überwiegend neben einem Akkordeon, auch eine Trompete ist mit von der Partie, die Arrangements sind minimalistisch, und der Energie-Schwerpunkt der Produktion liegt im Mittel- und Hochton. Das Aqua-Laufwerk präsentiert die Musik in hellerem Licht, sorgt für mehr Deutlichkeit. „Mehr Agogik“, sagt meine am Barockcello ausgebildete Frau. Wir sind uns einig, dass Augestads Darbietung über das italienische Laufwerk lustvoller und leidenschaftlicher wirkt als über den Player.
Der Eindruck einer ausnehmend klaren, offenen Spielweise bleibt. Kommt das wirklich vom Laufwerk? Oder ist das mein Aqua-DAC? Ich schließe einen anderen Wandler an, ein nicht-kommerzielles Gerät aus dem Dunstkreis der koreanischen Röhrenschmiede Silbatone, wo Freunde des Hauses unter anderem einen kleinen röhrenbestückten DAC auf Basis eines Sabre-Wandlerchips bauen. Wow, legt der los! Und es ist dieselbe Klangsignatur: offen, plastisch, bestens sortiert und strukturiert, flink und detailreich. Okay – das Laufwerk macht’s. Ich bin beeindruckt.
Zeit, sich mit Verbindungsstandards zu beschäftigen. Für einen wirklich aussagekräftigen Vergleich müsste Aqua mir eigentlich ein S/PDIF-Kabel aus dem Material bauen, das sie für den hauseigenen I2S-Verbinder nutzen. Es bleibt beim Wunsch, und so muss mein bewährtes HMS-Digitalkabel genügen. Woran es auch liegt, die I2S-Strippe hat die Nase vorn, und das überaus deutlich. Die Klangbühne fokussiert noch einmal schärfer, die Studiolampen bekommen endgültig Tageslicht-Birnen eingedreht. Überhaupt kein Zweifel, dass mithilfe des Kabels mit aufgetrennten Takt- und Nutzsignalleitungen die präzisere Wiedergabe gelingt.
Bildergalerie
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Das La-Diva-Laufwerk weckt die Lust am Neuentdecken vertrauter Musik. Ich bleibe beim passenden DAC La Voce S3 mit I2S-Verbinder und höre mich durch CDs aus meiner audiophilen Adoleszenz. Sampler aus den Häusern Chesky, Justice Records, harmonia mundi, die mich seit einem Vierteljahrhundert und länger begleiten. Jede dieser hundertfach gespielten Scheiben offenbart über das Aqua-Gespann neue Facetten. Besonders die gesteigerte Durchhörbarkeit von Chören und Orchestern sorgt für veritable Glücksgefühle – nicht zu fassen, was alles im CD-Signal steckt! Viele würden hier garantiert Gigabyte-schwere HD-Dateien von der Festplatte des Mastering-Studios vermuten. Nein, es ist „bloß“ die Compact Disc.
Was lernen wir daraus? Dass der kleinste D/A-Wandler von Aqua zu Großem fähig ist und in meinem Hörraum noch lange nicht ausgereizt wird. Dass eine I2S-Verbindung zwischen DAC und Laufwerk eine richtig gute Idee ist. Und dass der Aqua La Diva der zweiten Generation besser ein Geheimtipp unter uns Betschwestern bleibt, denn andernfalls droht ein Run auf und Hype um die gute alte Compact Disc, gegen den der aktuelle Vinyl-Boom wie ein Kindergeburtstag anmutet. Meine vorbehaltlose Empfehlung für jeden, der mit Herz und Seele an seinen Silberscheiben hängt. Da geht noch richtig was.
Info
CD-Laufwerk Aqua La Diva M2
Konzept: modular aufgebautes CD-Laufwerk nach Redbook-Standard
Ausgänge digital: RJ45 AQlink (I2S), BNC (S/PDIF) 75 Ω, RCA (S/PDIF) 75 Ω, AES/EBU symmetrisch 110 Ω, ST fiber (AT&T)
Besonderheiten: Wordclock-Anschluss für externen Taktgeber (BNC), kein USB-Ausgang, IR-Fernbedienung
Ausführung: Aluminium silber gebürstet, Gehäuse Nextel grau
Maße (B/H/T): 45/10/37 cm
Gewicht: 10 kg
Garantiezeit: 5 Jahre
Preis: um 8700 €
Kontakt
Audio Offensive
Münchner Straße 5
14612 Falkensee
Telefon +49 3322 2131655
Audiolab präsentiert die neue 9000 Serie, bestehend aus dem Referenz-Vollverstärker 9000A sowie dem CD-Laufwerk 9000CDT. Ein Streamer folgt bald.
Mit dem Vollverstärker 9000A sowie dem CD-Transport 9000CDT erweitert Audiolab sein Produktportfolio nach oben. Beide Geräte stehen in bester Tradition der erfolgreichen 8000 Serie. Allerdings bieten sie noch weiter perfektionierte Audioschaltungen. Darüber hinaus glänzen sie mit einer innovativen Benutzerführung über grafikfähige Farb-LC-Displays. Der 9000A überzeugt ebenso mit kraftvollen Class AB-Endstufen mit zweimal 100 Watt an acht Ohm wie mit einer beeindruckenden Anschlussvielfalt. Neben einer auf dem 32 Bit ESS 9038PRO Chip basierenden DAC-Einheit bietet diese auch Bluetooth-Konnektivität. Eine noch weiter verbesserte Phonovorstufe ist ebenfalls an Bord. Der 9000CDT besticht durch ein robustes, vibrationsarmes Aluminiumgehäuse, eine ultrapräzise Clock sowie einen Pufferspeicher zur Vermeidung von Lesefehlern. Beide Geräte spielen hochaufgelöste Audiofiles via USB ab. 9000A und 9000CDT markieren somit den Auftakt zu einer neuen High-End Serie von Audiolab. Als nächstes Produkt ist ein hochwertiger Streamer in Vorbereitung.
Eine neue Ära der Perfektion
Bereits mit den bisher erhältlichen Flaggschiff-Modellen der 6000 und 8000 Serie hat Audiolab eindrucksvoll HiFi-Geschichte geschrieben. Mit dem brandneuen Verstärker 9000A sowie dem CD-Transport 9000CDT legte das Team um Chefdesigner Jan Ertner die Messlatte abermals nach oben. Dabei entstand eine Geräteserie, die mit einer wegweisenden Kombination aus besten digitalen und analogen Technologien selbst ausgewiesene High-End-Fans zu Begeisterungsstürmen hinreißen wird. Und auch in puncto Design präsentieren sich die neuen Geräte als Leckerbissen für Kenner. In bester Audiolab-Tradition bestechen sie durch schlichte Eleganz. Gleichzeitig setzen sie mit Ihren grafikfähigen Displays Maßstäbe für intuitive Bedienbarkeit.
Klangstarke digitale und analoge Anschlussvielfalt
Digitale oder analoge Klangwelten? Mit dem Vollverstärker 9000A von Audiolab ist dies keine Frage, hält er doch für beide Universen eine beeindruckende Anschlussvielfalt bereit. Sein 32 Bit ESS 9038PRO DAC sorgt für akkurate Umsetzung der zugeführten digitalen Signale. Dabei unterstützen die vier S/PDIF-Anschlüsse (zweimal optisch und zweimal koaxial) Sampleraten von bis zu 192 Kilohertz bei 24 Bit während die integrierte USB-Buchse mit Auflösungen von bis zu 768 Kilohertz / 32 Bit sowie DSD512 auch anspruchsvollste Klang-Gourmets mühelos zufriedenstellt.
Angesichts dieser konsequent audiophilen Ausrichtung ist es nur folgerichtig, dass auch die drahtlose Streaming-Anbindung keinerlei Wünsche offenlässt: Bluetooth und AptX sorgen für stabile und klangstarke Verbindung, gleichzeitig spielt der 9000A von Audiolab nicht nur sämtliche gängigen Streaming-Formate wie FLAC, AIFF, ALAC und WAV ab, sondern hat darüber hinaus einen MQA-Decoder mit an Bord. Auch Liebhaber klassischer analoger Wiedergabe kommen auf ihre Kosten und nutzen den Phono-MM-Eingang für Musikgenuss von Vinyl. Zusätzlich stehen neben einem XLR- auch drei Cinch-Eingänge zur Verfügung, um Zuspieler aller Art abzuschließen.
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Analoger Referenzklang und wegweisende Flexibilität
Als erklärtes Lieblingsprojekt von Audiolab Chefdesigner Jan Ertner verkörpert die neue 9000 Serie die Quintessenz jener audiophilen Audiolab Tradition, die schon die Modelle 8300A sowie 6000A weltberühmt gemacht haben. Sämtliche Vorstufen sind mit minimalem Bauteileaufwand realisiert, wobei die sorgfältige mechanische Trennung analoger und digitaler Schaltkreise zu einem inneren Aufbau führt, der Ingenieurs-„Kunst“ im Wortsinn verkörpert. Um seine klanglichen Vorzüge in einer Vielzahl unterschiedlicher Konfigurationen ausspielen zu können hält der Vollverstärker drei Betriebsmodi bereit: Während der „integrated“ Mode den klassischen Vollverstärker verkörpert trennt der „Pre-Power Mode“ Vor- und Endstufe auf und ermöglicht das Einschleifen externer Signalprozessoren. Gleichzeitig kann der 9000A damit – etwa in Verbindung mit AV-Prozessoren eines Heimkinosystems – als reiner Endverstärker genutzt werden. Der „Pre Mode“ dagegen schaltet die Endstufe des 9000A ab und ermöglicht die Verwendung als reine High-End Vorstufe – ideal für spätere Upgrades auf größere Systeme.
Beeindruckende Kraftreserven
Die beiden diskret aufgebauten analogen Class AB-Endstufenblöcke des 9000A leisten beeindruckende zweimal 100 Watt an acht Ohm, während an vier Ohm Lautsprechern sogar 160 Watt pro Kanal bereitstehen. Dabei sorgt die ausgereifte Verstärkertechnik von Audiolab mit ihrer preisgekrönten CFB (Complementary Feedback) Topologie für eine herausragende Linearität unter allen Betriebsbedingungen, da der Ruhestrom unabhängig von der Temperatur der Endstufentransistoren stets stabil bleibt. Der 320 VA Ringkerntransformator des großzügig überdimensionierten Netzteils wird von vier Kondensatoren mit einer Gesamtspeicherkapazität von 60.000 uF flankiert und sorgt somit für schier endlose Kraftreserven in jeder Lebenslage. Der 9000A ist damit der kraftvollste Vollverstärker den Audiolab jemals hergestellt hat und setzt zudem beim Betrieb mit Kopfhörern Maßstäbe: Die verwendete Current-Feedback-Schaltung liefert mit allen Typen von Kopfhörern eine gleichbleibend dynamische sowie detailreiche Wiedergabe.
CD-Transport 9000CDT: Ein perfekter Partner für den 9000A
Der neue CD-Transport 9000 CDT von Audiolab wurde ebenso wie der Verstärker 9000A mit dem Anspruch von Performance ohne Kompromisse an der Grenze des Machbaren entwickelt. Das solide Aluminiumgehäuse mit seinem massiven Sockel dämpft Vibrationen des Motors wirkungsvoll, während die robuste CD-Schublade höchste Langlebigkeit verspricht. Wie beim 9000A erfolgt die Bedienung über ein innovatives grafikfähiges 4,3-Zoll-IPS-LCD-Display. Die Abtastung über eine hochpräzise Optik sorgt zusammen mit einem Pufferspeicher für eine wirkungsvolle Minimierung von Lesefehlern. Um eine akkurate Übertragung an den externen DAC sicherzustellen verfügt der 9000CDT darüber hinaus über eine äußerst exakte Clock, die Jitter auf ein Minimum reduziert. Dabei profitieren nicht nur CD-Liebhaber von einem derart konsequenten High-End-Konzept: Über die integrierte USB-A-Schnittstelle spielt der 9000CDT auch alle gängigen Lossless-Audioformate sowie MP3 ab.
Preise und Verfügbarkeit
Der Vollverstärker 9000A sowie der CD-Transport 9000CDT von Audiolab sind ab Mitte November 2022 in den Farben Schwarz und Silber erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung inklusive Mehrwertsteuer liegt bei 2.299,00 Euro für den 9000A beziehungsweise bei 1.199,00 Euro für den 9000CDT.